Geschichte des Donauturms

Entdecken Sie in unserer Zeitleiste die Meilensteine der Sehenswürdigkeit vom Bau bis Heute!

2016

1. Wiener Trachtenbungee

1. Wiener Trachtenbungee

1. Wiener Trachtenbungeejumping für einen guten Zweck. Der Gewinn der Tombola geht an Dancer against Cancer Präsidentin Simone Rueff. Mister Austria und viele andere Adrenalinsüchtige springen in Tracht für einen guten Zweck.

20. Donauturm Treppenlauf

20. Donauturm Treppenlauf

Im Juni 2016 gab es wieder ein rundes Jubiläum - der Donauturm Treppenlauf fand zum 20. Mal statt. Ein Sport-Event der Sonderklasse bei dem nicht nur Profis sondern auch hunderte Hobbyläufer den Turm über das Stiegenhaus zu Fuß erklimmen.

2015

Osterfest am Donauturm

Osterfest am Donauturm

Osterfest für einen guten Zweck mit den Cliniclowns und Furries for Kids – soziales Engagement bei benachteiligten Kindern. Viel Spaß hatten die Kinder bei Ostereiersuchen und Tombola, mit vielen tollen Preisen.

2014

50 Jahre Donauturm

Der Donauturm feiert seinen 50. Geburtstag und mit ihm tausende Besucher und viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Wir freuen uns auf weitere 50 Jahre. Das war der besucherstärkste Tag im Jahr 2014!

2013

Sternekoch zu Gast

Sternekoch zu Gast

Der bekannte Fernseh- und Sternekoch, Otto Koch, aus Deutschland gibt uns die Ehre. Ein Gastkochabend der Superlative, mit vielen bekannten Gesichtern, aus Politik, Wirtschaft und natürlich auch ein paar Stars und Sternchen.

Ein Menü - Zwei Köche

Ein Menü - Zwei Köche

Jeweils abwechselnd wurde ein Gang vom Gastkoch Otto Koch und vom lokalen Küchenchef Andi Widgruber kreiert und zubereitet.

2012

Spezialeinheit am Donauturm

Spezialeinheit am Donauturm

Auf dem Donauturm hat am Dienstag eine groß angelegte Übung der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) und der Wiener Rettung stattgefunden. Dabei seilten sich die Einsatzkräfte auch von Österreichs höchstem Bauwerk ab.

2011

Generationswechsel

Generationswechsel

Nach 23 Jahren am Donauturm geht Rudolf Koger in den verdienten Ruhestand und Bert Copar übernimmt die operative Geschäftsführung.

2006

Übernachten am Donauturm

Übernachten am Donauturm

Erstmals, in der Geschichte des Donauturmes wurde es im Jahr 2006 ermöglicht eine "Romantische Nacht" am Wiener Donauturm zu verbringen. Auf der verglasten Aussichtsterrasse wurde ein komplettes Schlafzimmer aufgebaut, in dem im ersten Jahr, gleich über 200 Pärchen übernachteten. Das Package umfasste ein romantisches Abendessen für zwei Personen, die Übernachtung auf der Terrasse in einem Himmelbett und ein fürstliches Frühstück am nächsten Morgen. Der Andrang war so groß, dass binnen zwei Wochen alle Termine für das Jahr 2006 ausverkauft waren.

2005

Beschattung

Im Jahr 2005 wurde das Cafe am Donauturm in 160 m komplett neu gestaltet, die neue Beschattung am Donauturm bietet nun auch in den Sommermonaten angenehme Temperatur bei Kaffee und Kuchen. Neben der Beschattung wurden die Böden, Tische und Stühle im Cafe neu adapiert und bieten somit den Gästen eine neue und angenehme Atmosphäre.

2004

40 Jahre Donauturm

40 Jahre Donauturm

Am 4., 5., und 6. Juni 2004 feierte der Donauturm sein 40 Jahr Jubiläum. Mehr als 20.000 Besucher stürmten den Donauturm. Jede Menge Attraktionen aus der Gründungszeit, den Roaring Sixties, wie Beatles Cover Band, Oldtimer Show und Preisen wie vor 40 Jahren begeisterten die Besucher. Am Samstag Abend war es schließlich soweit: Mit einem großen Feuerwerk, das teilweise von der Aussichtsplattform des Donauturmes abgeschossen wurde, erstrahlte der Donauturm weithin in Wien sichtbar in gleißenden Farben und Lichtreflexen.

2003

Neuer Streckenrekord

Am 15. November fand zum zwölften Mal der Donauturm Treppenlauf statt. Neuer Teilnehmer Rekord - 389 Sportler und Sportlerinnen nahmen beim heurigen Lauf teil, somit die höchste Teilnehmerzahl seit Beginn dieser Veranstaltung. Gewonnen hat bei den Männern Rudolf Reitberger in der Zeit von 3:37:62 - der Streckenrekord von Markus Zahlbruckner konnte somit nicht eingestellt werden - dieser liegt bei 3:31:71 und stammt aus dem Jahr 2002. Bei den Damen gewann Andrea Mayr in einer Zeit von 4:31:72 und stellte neuen Rekord bei den Damen auf.

2002

Heiraten am Donauturm

Seit Herbst 2002 können Sie Ihre Hochzeit auf der neuen verglasten Terrasse am Donauturm feiern. In Zusammenarbeit mit der Agentur Wedding Planner wurde dieses Konzept realisiert und bereits im Oktober 2002 die erste Hochzeit veranstaltet.

2001

Bungee Jumping

Am Donauturm eröffnet die Sport Event Agentur Jochen Schweizer die höchste Bungee Absprungrampe von einem Turm weltweit. Die Rampe liegt in 152m Höhe - im ersten Jahr wagten 1000 Personen den Sprung, gesichert an einem Bungee Seil, in die Tiefe. Die Möglichkeit zum Bungee Springen wird von Mai bis Ende November auch in den folgenden Jahren möglich sein.

2000

Neue Glaskonstruktion

Neben zahlreichen Aktionen und Events rund um den Donauturm, wird es im neuen Jahrtausend auch äußerliche Neuigkeiten am Turm selbst geben. Eine völlig neue Glaskonstruktion wird die Besucher noch in diesem Jahr vor frostigen Temperaturen und stürmischen Winden auf der Aussichtsplattform schützen.

1999

Man muss nicht fliegen können...

Man muss nicht fliegen können...

Der Donauturm wird 35 Jahre. Aber nicht nur er feiert fleißig: Unter dem Motto: Man muss nicht fliegen können, um in 170 Metern Höhe Geburtstag zu feiern, lässt der Donauturm pro Jahr rund 25.000 Geburtstagskinder und deren Gäste hochleben.

1998

Prominenter Werbestandort

Werbe-Welle für den Donauturm: Am prominentesten Werbestandort Österreichs dreht sich die rote Welle der größten Bank des Landes. Die Montage des neuen Bank-Austria-Zeichens in 230 Metern Höhe gestaltet sich spektakulär. Mit einem Hubschrauber wird die 17.600 Kilogramm schwere, 10 Meter lange und über 6,5 Meter hohe Welle an die Spitze gebracht. 140 Leuchtstoffröhren sorgen für eine blendende, neue Optik des Wiener Wahrzeichens.

1997

Tafelspitz und Torten

Tafelspitz und Torten

Der Donauturm ist auch Tafel - Spitze. Die Gäste zeigen großen Appetit: In den Donauturm - Restaurants gingen seit der Eröffnung 1964 rund 520.000 Portionen Tafelspitz, 122.000 Kilogramm Rostbraten, knapp eine Million Liter Bier und fast 800.000 Liter alkoholfreie Getränke wie Coca Cola über den Tisch. Ein Tortenberg von 4.500 Stück wandert Jahr für Jahr in die Schleckermäuler der Besucher.

1996

Gipfeltreffen der Türme

Gipfeltreffen der Türme

Der Zwerg unter den größten Türmen der Welt ist Schauplatz für ein Gipfeltreffen auf höchster Ebene: Im Oktober beraten die Vertreter der "Weltvereinigung der großen Türme" am Donauturm, wie die Architektur - Riesen besser vermarktet werden können. Die Vereinigung hat jetzt 21 Mitglieder, der Turm - Boom ist ungebrochen. Bis 2001 sollen noch weitere sieben Giganten in den Klub der Himmelstürmer aufgenommen werden.

1995

Astronauten zu Gast

Astronauten zu Gast

Der Wiener Donauturm hebt ins Weltall ab: Austro - Austronaut Franz Viehböck, Apollo 12 Astronauten - Veteran Richard F. Gordon und andere kosmische Prominenz geben sich, bei der Premierenfeier des Oscargekrönten Weltraum - Filmhits "Apollo 13", am Donauturm die Lifttüren in die Hand. In diesem intergalaktischen Jahr ebenfalls am Donauturm gesehen: Mr. Sulu / Raumschiff Enterprise und Vertreter der Österreichischen Gesellschaft für Weltraumfragen.

1994

Neue Wolkenkratzer

Neue Wolkenkratzer

Der Donauturm bekommt im Alter von 30 Jahren Nachwuchs. Im Rahmen der Überplattung der A22 planen Hochhaus - Architekten und Wiener Stadtverwaltung bei der UNO - City und entlang der Donau gleich fünf spektakuläre Wolkenkratzer, die die Sky Line optisch aufpeppen sollen. Trotzdem bleibt der Turm konkurrenzlos. Immerhin waren bisher mehr Menschen auf der 150 Meter hohen Aussichtsterrasse als Tokio Einwohner hat.

1993

Licht der Hoffnung

Licht der Hoffnung

Mahnmal Donauturm: Gemeinsam mit anderen großen Türmen der Welt stellt sich auch der Donauturm in den Dienst des Welt - Aids - Tages. Wie am Empire State Building und den Aussichtstürmen in Sydney, Blackpool und Montreal gehen, als Zeichen für ein "Licht der Hoffnung" im Gedenken an die Aids - Opfer, am Abend des 1. Dezember für 15 Minuten am Donauturm alle Lichter aus.

1992

1. Donauturm Treppenlauf

1. Donauturm Treppenlauf

Am Donauturm findet erstmals ein sportliches Ereignis der besonderen Art statt. Über 300 Lauffreaks erklimmen per pedes die 776 Stufen und 58 Podeste des Turmgehäuses beim 1. Donauturm - Treppenlauf am 3. Oktober 1992. Der Sieger Michael Körner schafft es in atemlosen 4:02 Minuten an die Spitze. Damit beginnt die steile Karriere österreichischer Treppenläufer: Im Vorbeigehen erklimmen Donauturmlauf - Teilnehmer erfolgreich das Empire State Building oder den Moskauer Fernsehturm.

1991

11 Millionen Gäste

11 Millionen Gäste

Insgesamt 11 Mio. Gäste haben bisher den steilen Aufstieg mühelos geschafft. Die beiden Express - Lifte des Donauturms sind gut unterwegs: Seit der Inbetriebnahme haben sie mit ca. 5,3 Mio. Fahrten fast dreimal die 384.400 km lange Strecke vom Mond zur Erde zurückgelegt. (Foto: Kone)

1990

Pfadfinder Funkkette

Pfadfinder Funkkette

Vom beliebten Wiener Wahrzeichen gehen besondere Signale aus: Zwei Tage lang ist der 252m hohe Donauturm Bestandteil einer weltweiten Funkkette. Rund 400.000 Pfadfinder aus aller Herren Länder funken von den 16 größten Türmen der Welt völkerverständigende Gruß- und Friedensbotschaften rund um den Globus.

1989

Weltvereinigung der großen Türme

Weltvereinigung der großen Türme

Mit insgesamt 558.000 Gästen verzeichneten der Donauturm sein bisher bestes Besucherjahr und erfährt auch international Würdigung. Die Weltvereinigung der großen Türme nimmt ihn als Mitglied auf. Und das obwohl der, auf Platz 8 des internationalen Turm - Ranking rangierende, Wiener Donauturm, z. B. im Vergleich zum 553 Meter hohen Toronto Tower, ein Zwerg ist.

1988

Steigende Besucherzahlen

Steigende Besucherzahlen

Nach unspektakulären Besucherzahlen der Jahre 65 bis 80 geht es mit dem Turm - Tourismus wieder steil aufwärts. Seit 1964 erstmals überspringen die Gästezahlen die 500.000 Besucher - Schallmauer. Das Geburtstagsgeschenk in eigener Sache machen dem höchsten Wahrzeichen der Wiener zur Hälfte Gäste aus Österreich. Aber auch Italiener und Holländer stürmen in diesem Jahr den Donauturm und lassen den Umsatz um 13% auf rund ATS 95 Mio. ansteigen.

1987

Störungsfreier Betrieb

Störungsfreier Betrieb

Die Express - Aufzüge des Donauturm haben über 115.000 störungsfreie Betriebsstunden auf dem Buckel. Je 14 Personen gelangen pro Aufzugsfahrt, die rund 35 Sekunden dauert, d.h. mit 22,3 km/h, in luftige Höhen und wieder zu ebener Erde. Rauf und runter legen die beiden Aufzüge jährlich über 2.700 Kilometer zurück.

1986

Stabilität

Stabilität

Der Wiener Donauturm feiert derzeit kein Jubiläum. Er ist etwa 22 Jahre alt, 252 Meter groß und schlank. Die untere Scheibe ist in Wirklichkeit eine Aussichtsterrasse. Der dicke Zylinder entpuppt sich von innen als zweistöckiges sich drehendes Restaurant, welches keine Haube(n) besitzt, da sich der Turm nach oben hin zuspitzt.

1985

Liftboys in Wien

Liftboys in Wien

Es gibt nur noch ganz wenige Liftboys in Wien. Das atemberaubende ist schon in den 70ern ein aussterbendes Gewerbe. Nur noch wenige leisten sich den Luxus des "Liftiers". Der Donauturm ist aber immer noch kein Selbstfahrer. Als Aufzugführer am Donauturm hat man sichere Aufstiegschancen mit Fallschirmtempo 6,2m/Sek. oft bis 600 Mal/Tag. Die Gesundheit beeinträchtigt der rasante Job in den schnellsten Aufzügen Europas nicht: Die Donauturm - Liftführer gehen planmäßig erst ab 60 in die Pension.

1984

20 Jahre Donauturm

20 Jahre Donauturm

Der Donauturm ist auch nach zwanzig Jahren und 7 Mio. Besuchern noch topfit: In Form halten das Bauwerk 3.750 Kubikmeter Beton und 514 Tonnen Betonstahl, die in einem acht Meter tiefen und 31 Meter breiten Fundament verankert sind. Die schlanke Linie mit einem Durchmesser von 12 Metern am Fuß und rund 6 Meter an den Plattformen hält Figur: In zwanzig Jahren des "Be-Stehens" hat sich der Turm nicht um einen Zentimeter gehoben, gesenkt oder geneigt.

1983

Pabstbesuch

Pabstbesuch

Der Donauturm liegt im Zentrum der katholischen Welt. Während des Wiener Papstbesuches im Herbst 1983, steht der Donauturm für eine Messe, die Kirchenoberhaupt Johannes Paul II. am 11. September für über 300.000 Gläubige im Donaupark zelebriert, Altar bei Fuß. (Foto: Vodicka)

1982

Neue Donaubrücke

Neue Donaubrücke

Jetzt führen alle Wege direkt zum Donauturm: Am 25. Oktober wird die fünfte Donaubrücke, die Brigittenauer - Brücke, eröffnet. Rund 400.000 Besucher pro Jahr gelangen damit schnurstracks zum immer noch höchsten Bauwerk der Bundeshauptstadt.

1981

Die Donauinsel

Die Donauinsel

Wer den Donauturm erklimmt, hat nicht nur auf kulinarische Highlights in den Restaurants gute Aussichten: Neuerdings servieren die Donauturm - Restaurant dem Gast neben Wiener Schmankerl kostenlos auch neue Perspektiven auf den, nach zehnjähriger Bauzeit, fertiggestellten Nordteil der Neuen Donauinsel. (Foto: Foltinek)

1980

Turmpflege

Turmpflege

Die Pflege von Wiens höchstem Wahrzeichen mobilisiert Spitzenkräfte: Der ungetrübte Ausblick durch die 400 m2 Glasscheiben der Restaurants und Aussichtsterrasse erfordert jährlich 20 Putzstunden, die von drei schwindelfreien Mitarbeitern einer Wiener Firma in sicher angeseilten Gondeln und unter Beifall der Restaurantgäste dreimal im Jahr absolviert werden müssen.

1979

Donau Skyline wächst

Donau Skyline wächst

Die Gäste des Donauturms werden immer internationaler: Mit der Fertigstellung der UNO-City legt der Aussichts- und Restaurantsturm vielen der 4.700 UNO-Mitarbeiter zu Lunch oder Dinner ganz Wien zu Füßen. Die Sky Line erfährt Bereicherung um einen weiteren Turm. Das 32 Meter hohe Minarett, die neue religiöse Heimstätte von 17.000 in Österreich lebenden Moslems, wirkt fast wie ein Donauturm - Nachwuchs.

1978

Promitreffpunkt

Promitreffpunkt

Der von Architekt Prof. Dipl. Ing. Hannes Lintl und Statiker Robert Krapfenbauer Anfang der 60iger Jahre geplante und in nur 20 Monaten errichtete Turm hat sich nach 14 Jahren als Promi - Treff etabliert. Die Schauspieler Gert Fröbe, Franz Antel, Paul Hörbiger, Waltraud Haas, Dirigent Leonhard Bernstein und viele andere Bühnen- und Filmgrößen wagen den Blick hinter die Donauturm - Kulissen. (Foto: Votava)

1977

Gipfeltreffen

Gipfeltreffen

Der Donauturm macht wieder einmal Weltpolitik: Die Beziehungen der Spitzenpolitiker Jordaniens und Österreichs vertiefen sich während eines informellen Gipfeltreffens im Donauturm - Restaurant. In 160 m Höhe konferieren der haschsemitische Kronprinz Hassan bin Talal und Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky bei Wiener Küche über die hochkarätigen Beziehungen zwischen Österreich und der arabischen Welt.

1976

Sturmperiode

Sturmperiode

Sturm am Turm: Nicht einmal die seit 1946 heftigste Sturmperiode im Jänner des Jahres bringt den Turm aus der Fassung. Der mit Windgeschwindigkeiten von 166km/h Spitze sturmumtoste Donauturm pendelt am höchsten Punkt auf 252 Metern nur 1,25 m aus. Die Restaurants schwanken auch bei dieser extremen Wettersituation nur um 30 cm.

1975

Transdanubien

Transdanubien

Alle modernen Dinge liegen in Transdanubien. Die Donaustadt profiliert sich mit architektonischen Spitzenleistungen als neuer Stadtteil. Zum Donauturm und Donaupark gesellen sich nun die Donauinsel und der größte österreichische Einkaufstempel, das Donauzentrum.

1974

Internationale Kochkunstausstellung

Internationale Kochkunstausstellung

Auch im Donauturm Restaurant kämpfen Köche um Lorbeeren. Im Rahmen der Internationalen Kochkunstausstellung 1974 in Wien gastieren im Februar einige teilnehmende Nationalmannschaften in der Donauturm Küche. Gearbeitet wird mit allen kulinarischen und gastronomischen Tricks. Nach Quirl, Mixer und Schneebesen rotieren auch die Juroren, die die, zu ebener Erde produzierten, Köstlichkeiten, im drehbaren Restaurant auf 160 Metern Höhe - mit guter Aussicht auf eine Medaille für das österreichische Team - bewerten dürfen.

1973

UNO-City

UNO-City

Auch entstehungsgeschichtlich ist dem Donauturm kaum Konkurrenz zu machen: Zwar schießen die Türme der zukünftigen, internationalen Satellitenstadt UNO-City mit einem atemberaubenden Tempo von drei Metern pro Tag himmelwärts. Der Turm wuchs aber schneller: Während des Turmbaus zu Wien 1962/63 gewann die spektakuläre Betonnadel rund fünf Meter pro Tag an Höhe. (Foto: Atelier Gerlack)

1972

Turmprominenz

Turmprominenz

Turmprominenz muss nicht immer aus dem Ausland kommen: Das junge Ehepaar Wendel aus Floridsdorf reiht sich mit seinem Auftritt als dreimillionster Besucher des Turms in die Reihe illustrer Donauturm-Gäste ein: Darunter UNO - Generalsekretär U Thant, Schah Reza Pahlevi, König Hussein von Jordanien, UDSSR - Staatspräsident Nikolaj Podgorny, usw. (Foto: Votava)

1971

Zu Gast in Bukarest

Zu Gast in Bukarest

Das jüngste Wiener Wahrzeichen wird ein plakativer Exportartikel: Ein Abbild des Donauturms kündet im Rahmen von Wiener Wochen im rumänischen Bukarest von gastronomischen, architektonischen und atmosphärischen Highlights der österreichischen Bundeshauptstadt.

1970

Im Dienste der Luftverbesserung

Im Dienste der Luftverbesserung

Die Wettergötter beziehen Stellung auf dem Donauturm: Auf der 150 Meter hohen Plattform amtieren nun die physikalischen Luftikusse der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Der Donauturm ist ein Eckpfeiler der Co2 - Luftmessungen im Dienste der Luftverbesserungen. Die Messergebnisse sind Basis für einen Luftalarmplan und ein modernes Luftreinhaltegesetz. (Foto: Gerhard Bartl)

1969

Minimundus

Minimundus

Die Schüler der Höheren Technischen Lehranstalt Klagenfurt und Villach nehmen sich den Donauturm zum Vorbild: Für Minimundus, die kleine Welt am Wörther See, basteln die Jugendlichen ein 1:25 Modell des höchsten österreichischen Aussichtsturms. Der Mini - Donauturm ist in Kärnten - seiner Position als eines der beliebtesten Wahrzeichen angemessen - in bester Gesellschaft: Er steht direkt neben Schloß Schönbrunn, dem Belvedere und der Festung Hohen Salzburg. Foto: Strauss

1968

Turmarchitekten zu Gast

Turmarchitekten zu Gast

Die technische Spitzenleistung des Wiener Turmbaus zieht auch internationale Turmarchitekten zu Besichtigungs- und Nachahmungszwecken nach Wien. Die Spezialisten ergründen auch für Normalverbraucher Unsichtbares: Die unterschiedlichen Durchmesser des Rohrmastes zur Verminderung von Schwingungen, die den Wind ableitenden Schaufeln an der Turmspitze und den unter der Personenkabine mitfahrenden Küchenlift, der den steilen Aufstieg des Wiener Schnitzels in luftige kulinarische Höhen von 160 und 170 Meter ermöglicht.

1967

Eishockey Weltmeisterschaft

Eishockey Weltmeisterschaft

Im Rahmen der Pressekonferenz zur Eishockey-WM in der Stadthalle, am 22. März am Donauturm, zeigt sich der Betreuer des US-Teams Williamson unbeeindruckt von der Geschwindigkeit des österreichischen Aufstiegs. "Im Empire State Building sind es fast 8,2 Aufzugs-Meter pro Sekunde", vergleicht der US - Coach aufzugstechnische Spielvarianten.

1966

Indonesien zu Gast

Indonesien zu Gast

Der indonesische Präsident Sukarno würde am liebsten den Wiener Turm mit nach Hause nehmen: Die architektonische Spitzenleistung wird für Djakarta Vorbild. Sukarno plant für seine Hauptstadt einen indonesischen Turm-Zwilling, der den Prototyp allerdings um 50 Meter überragen soll. Nicht bekannt ist, ob auch Wiener Schnitzel serviert werden sollen.

1965

Zeichen für Flugverkehr

Zeichen für Flugverkehr

Der Donauturm setzt Zeichen für den Flugverkehr über Wien. Bei Schlechtwetter erleichtert eine probeweise montierte Blinklichtanlage den Flugzeugen, die Schwechat anfliegen, die Orientierung.

1964

Besucheransturm

Besucheransturm

Der Donauturm trotzt jedem Sturm: Bei 595.134 Erstbesteigern des Donauturms müssen sich 13 Liftführer die Schichten aufteilen. Trotzdem gibt es bei diesem Besucheransturm zweistündige Wartezeiten.

1963

Das Fundament

Das Fundament

Das Foto zeigt die Bauarbeiten des Turm-Fundaments, es hat eine Tiefe von 8 Meter.

Der Turmkern

Der Turmkern

Der Turm hat am Boden einen Durchmesser von 12 Meter und verjüngt sich auf 6 Meter in einer Höhe von 160 Meter.

Die Baustelle

Die Baustelle

Die Bauzeit unter der Leitung von Eberhard Födisch betrug rund 20 Monate.

Die Bauarbeiter

Die Bauarbeiter

Für die Bauarbeiter war der Turmbau natürlich auch eine große Herausforderung. Hier waren mutige Männer ohne Höhenangst gefragt.