Donauturm
Geburtstagsparty
Wussten Sie schon...?
dass meine Aufzüge seit ihrer Inbetriebnahme eine fast dreimal so lange Strecke wie vom Mond zur Erde zurückgelegt haben!

Das schrieb die Presse!

Rekordsprung vom Donauturm
von Nina Kreuzinger, News (03.05.2001)
"Ein ultimativer Thrill, ein unglaublicher Gefühlscocktail, der im Glücksrausch endet", schwärmt Gitti Obermoser nach ihrer Bungee-Premiere. Sie ist noch etwas benommen, lacht entspannt. Dennoch - ihre Knie zittern stärker als nach einer Weltcup-Abfahrt, während sie sich aus dem Schutzoverall schält.

Panoramablick mit Jojofeeling
von Thomas Rottenberg, Der Standard (04.05.2001)
Ganz von selbst springt der Mensch nicht: Wer glaubt, bei "null" einen Schubs zu bekommen, genießt den Ausblick halt ein paar Sekunden länger. "Du musst es selbst tun", sagt der Skilehrertyp auf der Planke. Schließlich geht es beim Runterhopsen um Überwindung, nicht Überwältigung. Für wen er dann runterzählt? Egal. Ab.

Weltrekordsprung vom Donauturm
von Michael Pommer, Neue Kronen Zeitung (01.05.2001)
[...] Drei. Zwei. Eins. Null! Nun gibt es kein Zurück mehr. Für eine Sekunde fragt man sich: "Was mache ich hier?" Doch ehe man eine Antwort gefunden hat, geht es bereits mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h parallel zum Turm abwärts. Vor Furcht verkrampft sich jeder Muskel meines Körpers, man traut sich nicht zu atmen, denkt nichts, während man in Richtung Erdboden stürzt. Dann ein Ruck an den Beinen: Sanft fällt man in das Seil. Und langsam wird man wieder gegen den Himmel empor gezogen. Langsam pendelt das Seil aus, behutsam wird man auf eine "Airbag-Matratze" gelassen. Noch ein Blick hinauf zur Rampe, wo ich mich zuvor gefragt habe: "Warum das alles?". Jetzt weiß ich die Antwort: Für den Flirt mit der Gefahr und dem Gefühl seine Angst besiegt zu haben.

Teures Adrenalin beim Donauturm-Bungee
von Thomas Rottenberg, Online Standard (12.04.2001)
Es dürfte sich um ein abgekartetes Spiel gehandelt haben: Noch im Vorjahr erklärten die Donauturmbetreiber feierlich, sie wollten mit einer neuen Käfigkonstruktion verhindern, dass Menschen sich aus 150 Meter Höhe werfen - aber ab Ende April soll eben das auf kommerzialisierter Ebene möglich sein. Sprich: Der Donauturm wird bungeetauglich.

Sprung vom Donauturm
von Tina Krebs, Kurier(04.05.2001)
"Oben flatterten die Nerven. Aber dann war's super!"

Im Angesicht des Turmes
von Niki Strecha, Wiener Zeitung (07.05.2001)
[..] Eigentlich ist der Ausblick vom Donauturm an so einem sonnigen Tag tatsächlich traumhaft. Man sieht über ganz Wien hinweg, meint im Hintergrund ganz klein den Schneeberg auszumachen. Auch das Vienna International Center, das ja direkt unter meiner Aussichtswarte liegt - in wenigen Minuten quasi in meiner Einflugschneise - macht den Eindruck einer Playmobil-Miniaturausgabe. Das sollte eigentlich zu denken geben, aber irgendwie denke ich darüber nicht nach. (Es folgt der Sprung) Ab der waagrechten Lage meldet sich aber der Kopf und somit meine Wahrnehmungsfähigkeit in Form eines gewaltigen K(r)ampfschreies. Daraufhin kommt der Boden unter mir mit einem unheimlichen Tempo entgegen, das ich nicht einzuschätzen weiß. Drei- bis viermal geht es auf und ab, bis ich noch immer kopfüber 30 Meter über Grund baumle und mein Gesicht von einem Grinsen im Roberto Blanco-Stil durchzogen ist. Jetzt merke ich, dass sich der Kick, den ich an der Rampe vermisste, erst im Nachhinein einstellt, in der Erkenntnis, eine innere Stimme zu besitzen, die einem die in der menschlichen Natur lagernden Sicherheitsmechanismen immer wieder vorpredigt, und ich in der Lage bin, diesen wenigsten in manchen Momenten zu widersprechen, um ein Erlebnis der besonderen Art zu erfahren. All das macht den Donauturm ab sofort für mich so einzigartig. Daher ist es möglich, das ich wieder springe.

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