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Geschichte des Donauturms Wien

Baustelle 1

Der Donauturm Wien wurde zur Wiener Internationalen Gartenschau 1964 errichtet und zählt bis heute zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Mit 252 Metern Höhe ist er das höchste Bauwerk Österreichs und verbindet Architektur, Technik, Aussicht und Wiener Geschichte auf einzigartige Weise.

Kurz erklärt: Die Geschichte des Donauturms

Der Donauturm wurde von Oktober 1962 bis April 1964 errichtet und am 16. April 1964 vom damaligen Wiener Bürgermeister Franz Jonas eröffnet. Leitender Architekt war Prof. Hannes Lintl. Der Turm entstand als Höhepunkt der Wiener Internationalen Gartenschau 1964 und prägt seither die Skyline Wiens.

 

Der Donauturm und die Wiener Internationale Gartenschau 1964

Der Donauturm und die Wiener Internationale Gartenschau 1964

Die Wiener Internationale Gartenschau, kurz WIG 64, verwandelte ein zuvor verwahrlostes Gelände am Donauufer in den heutigen Donaupark. Der Donauturm wurde als Höhepunkt und Orientierungspunkt dieser Gartenschau errichtet und bot Besucher:innen bereits damals eine neue Perspektive auf Wien.

Vom Donauufer zum Donaupark

Mit der WIG 64 entstand aus dem Areal am Donauufer ein großzügiges Erholungsgebiet. Der Donauturm überragte den neu geschaffenen Donaupark und wurde schnell zu einem markanten Symbol für Aufbruch, Technik und moderne Freizeitgestaltung.

Ein Wahrzeichen der 1960er-Jahre

Die 1960er-Jahre waren von Fortschritt, neuen Technologien und architektonischem Experiment geprägt. Der Donauturm verkörpert diesen Zeitgeist bis heute – als technisches Bauwerk, Aussichtsturm und Symbol für das moderne Wien der Nachkriegszeit.

Planung und Architektur des Donauturms

Planung und Architektur des Donauturms

Leitender Architekt des Donauturms war der Wiener Prof. Hannes Lintl. Seine Formsprache orientierte sich an Fernsehtürmen internationaler Großstädte, dennoch war der Donauturm von Beginn an vor allem als Aussichtsturm für Freizeit, Erholung und besondere Erlebnisse konzipiert.

Architekt Prof. Hannes Lintl

Prof. Hannes Lintl prägte mit dem Donauturm eines der bekanntesten Bauwerke Wiens. Die schlanke Turmform, die klare technische Ästhetik und die hohen Aussichtsebenen machen den Donauturm bis heute unverwechselbar.

Aussichtsturm statt Fernsehturm

Obwohl die Form an Fernsehtürme erinnert, wurde der Donauturm nie als Plattform für TV-Sendeanlagen genutzt. Er war und ist in erster Linie ein Aussichtsturm und ein Ort für Freizeit, Kulinarik und besondere Erlebnisse.

Bau des Donauturms von 1962 bis 1964

Bau des Donauturms von 1962 bis 1964

Der Bau des Donauturms dauerte von Oktober 1962 bis April 1964. In dieser Zeit wurden rund 3.750 m³ Beton und 514 Tonnen Betonstahl verbaut. Am 16. April 1964 wurde der Donauturm feierlich eröffnet.

Eröffnung am 16. April 1964

Die feierliche Eröffnung des Donauturms fand am 16. April 1964 statt. Eröffnet wurde der Turm vom damaligen Wiener Bürgermeister Franz Jonas – rechtzeitig zur Wiener Internationalen Gartenschau 1964.

Technische Leistung beim Bau

Mit 252 Metern Gesamthöhe, einem Fundament von 8 Metern Tiefe und einem Gesamtgewicht von 17.600 Tonnen war der Donauturm bereits bei seiner Eröffnung ein beeindruckendes technisches Bauwerk.

Historische Einblicke in den Bau des Donauturms

Der Donauturm in Zahlen

Der Donauturm ist nicht nur ein Wiener Wahrzeichen, sondern auch ein beeindruckendes technisches Bauwerk. Die wichtigsten Zahlen zeigen seine Höhe, Konstruktion, Geschichte und Bedeutung als Ausflugsziel

Höhe, Ebenen und Aussicht

  •  252 m Gesamthöhe – damit ist der Donauturm das höchste Bauwerk Österreichs
  • 170 m Höhe des Turm Restaurants
  • 165 m Höhe des Zentralgeschoßes
  • 160 m Höhe des Turm Cafés
  • 155 m und 150 m Höhe der Aussichtsterrassen
  • 80 km Fernsicht bei Schönwetter
  • Das Vienna International Center ist rund 126 m niedriger als der Donauturm

 

Bau, Konstruktion und Technik

  • 16. April 1964 Eröffnung des Donauturms
  • 18 Monate Bauzeit von 1962 bis 1964
  • 17.600 Tonnen Gesamtgewicht
  • 514 Tonnen Betonstahl wurden verbaut
  • 3.750 m³ Beton wurden fverwendet
  • 8 m Tiefe und 31 m Durchmesser misst das Fundament
  • Der Durchmesser beträgt am Boden 12 m, in 160 m Höhe rund 6 m

Expresslifte und Treppenhaus

  • 2 Expresslifte bringen Besucher:innen nach oben
  • Jeder Lift befördert bis zu 15 Personen inklusive Aufzugspersonal
  • Die Aufzüge fahren mit 6,2 m/s
  • Eine Fahrt dauert rund 35 Sekunden
  • Bis zu 900 Personen pro Stunde können transportiert werden
  • Das Treppenhaus zählt 779 Stufen 

Besuch, Gastronomie und Erlebnis

  • Rund 420.000 Besucher:innen kommen durchschnittlich pro Jahr
  • Die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt 108 Minuten
  • Das Turm Café und das Turm Restaurant drehen sich je nach Geschwindigkeit in 29, 39 oder 52 Minuten einmal um die eigene Achse
  • Durchschnittlich gibt es rund 6 Heiratsanträge pro Woche 

Wien blickt nach oben: Der Donauturm in den 60er- und 70er-Jahren

Modernisierung und Renovierung des Donauturms

Modernisierung und Renovierung des Donauturms

2018 wurde der Donauturm umfassend modernisiert und erweitert. Dabei wurde das Besuchs- und Aussichtserlebnis durch neue Unterhaltungsmöglichkeiten, Infoscreens und modernisierte Bereiche ergänzt. Das Turm Café und das Turm Restaurant wurden in den eleganten Stil der 1960er-Jahre zurückgeführt.

Rückführung in den Stil der 1960er-Jahre

Im Zuge der Renovierung wurden zentrale Bereiche des Donauturms optisch an den eleganten Charakter der 1960er-Jahre angepasst. So verbindet der Turm heute historische Identität mit zeitgemäßem Komfort.

Investition in die Zukunft des Wahrzeichens

Für die Modernisierung, technische Adaptierungen und die Neugestaltung von Gastronomie- und Besucherbereichen wurden rund 10 Millionen Euro investiert.

Der Donauturm heute

Der Donauturm heute

Heute ist der Donauturm mit 252 Metern weiterhin das höchste Bauwerk Österreichs und eines der bekanntesten Ausflugsziele Wiens. Die Aussichtsterrasse auf 150 Metern Höhe, das Turm Café auf 160 Metern, das Turm Restaurant auf 170 Metern sowie weitere Erlebnisse machen den Donauturm zu einem vielseitigen Ort für Aussicht, Kulinarik und Veranstaltungen. Seit 2023 ergänzt die Donauturm Rutsche das Angebot und sorgt als besonderes Highlight für Nervenkitzel hoch über Wien.ngen.

Denkmalschutz und historische Bedeutung

Der Donauturm zählt zu den Wahrzeichen Wiens und steht seit 2001 unter Denkmalschutz. Umbauten und Modernisierungen erfolgen daher in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt, um die historische und architektonische Bedeutung des Turms zu bewahren.

 

Geschichte, Technik und Architektur weiter entdecken

Der Donauturm verbindet seine historische Bedeutung mit modernen Vermittlungsformaten. Besucher:innen können die Geschichte, Technik und Architektur des höchsten Bauwerks Österreichs nicht nur auf der Website nachlesen, sondern auch digital und vor Ort vertiefen.

Der digitale Donauturm Guide

Mit dem digitalen Donauturm Guide entdecken Besucher:innen spannende Informationen rund um Wiens höchstes Wahrzeichen direkt am Smartphone. Der Guide erklärt Geschichte, Technik und Architektur des Donauturms kurz und verständlich und ergänzt den Besuch mit Fotos, Videos, Fun Facts und interaktiven Inhalten. Ein App-Download ist nicht notwendig; der Guide läuft direkt im Browser.

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Führung: Ein technisches Meisterwerk hautnah erleben

Bei der Führung „Ein technisches Meisterwerk hautnah erleben“ erhalten Besucher:innen fachkundige Einblicke in Konstruktion, Bauprozess und Ingenieurskunst des Donauturms. Die Führung vermittelt technische Hintergründe, bauliche Besonderheiten und seltene Details zur Errichtung des 252 Meter hohen Wiener Wahrzeichens.

Zur Führung am Donauturm

Häufige Fragen zur Geschichte des Donauturms

Wann wurde der Donauturm eröffnet?

Warum wurde der Donauturm gebaut?

Wer war der Architekt des Donauturms?

Wie lange dauerte der Bau des Donauturms?

Wie hoch ist der Donauturm?

Steht der Donauturm unter Denkmalschutz?

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